Flachau 2016


Flachau zum Zweiten


August 2016

Wenn morgens der Dudelsack erklingt ist es Zeit zum Aufstehen. Es ist fast schon Tradition, dass Schosch uns jeden Morgen mit Musik weckt. Herzlichen Dank dafür.
Die Sandokan Familie war wieder unterwegs. Zum zweiten Mal in Flachau/Österreich und fast nur bekannte Gesichter. Einige „neue“ waren auch dabei und wurden sofort von der Gruppe freudig aufgenommen. Viele waren schon zum zweiten oder x-ten Male mit uns unterwegs.
So fühlte sich das Ganze wirklich wie ein Familientreffen an. Es wurde viel geredet, erzählt und gelacht.

Das Jugendsporthotel kannten wir schon vom letzten Jahr und wieder waren die Zimmer, das Essen und der Service tiptopp. Und auch das Wetter ließ uns nicht im Stich. Bis auf einige wenige Tropfen Regen schien für uns fast nur die Sonne.

Eine Woche lang jeden Tag zwei Stunden Karate Training mit dem Schwerpunkt Kata.
Jeden Abend eine Stunde Tai Chi Chuan.
Das waren die Eckdaten. Und wir hatten die ganze Woche eine volle Halle! Keiner ließ ein Training aus. Das ist bei solch einer Woche etwas Besonderes!
 So war es nur logisch, dass am Ende der Woche vier Karateka zum Kyu Kai Zen antraten:
Sergej Funk zum 1. Kyu, Florian Göbel zum 2. Kyu, Alexander Funk zum 4. Kyu und Julian Göbel zum 5./6. Kyu. Wir gratulieren zu dieser Leistung!

Zwischen den Trainingszeiten gab es genug Zeit für gemeinsame Unternehmungen oder die Gelegenheit allein oder mit der Familie Zeit zu verbringen.
Ein Highlight war sicher die große Wanderung auf das Grießenkareck. Fast die gesamte Gruppe war gemeinsam unterwegs, zuerst mit zwei Seilbahnen und dann zu Fuß bis zum Gipfel.
Neben den Aktivitäten nutzen wir auch das gute Wetter um am Badesee zu liegen, Volleyball zu spielen oder einfach nur um Zeit miteinander zu verbringen.

Den Freitagabend verbrachten wir wieder mit einem Grillabend, der sich bis weit in die Nacht ausdehnte. Es wurde zur Gitarre am Lagerfeuer gesungen und wir waren ganz überrascht ob der vielen Musiker, die sich in der Sandokan-Famile fanden. Für’s nächste Jahr planen wir ein eigenes Liederbuch.

Einen Schrecken hatte wir dann doch, als Martin Hagen sich beim Trampolinspringen den Arm gebrochen hatte. Doch die Ärzte in Österreich haben Erfahrung mit solchen Unfällen und konnten den Arm ohne Operation richten. Martin ist aber auch ein tapferer Junge. Gute Besserung!

Wie kann man so eine tolle Woche planen? Im Grunde gar nicht.
Der Ort bildet nur den Rahmen und ob es nun an der See oder im Gebirge ist spielt letztlich keine Rolle. Es sind die Menschen selbst, die Teilnehmer, die eine super Zeit daraus machen.
Und vielleicht ist das das Besondere an der Sandokan Familie: Alle sind willkommen, ob jung oder alt. Jeder geht mit jedem herzlich und offen um.

Norbert, du hast wieder mal alles richtig gemacht!
Es war also kein Wunder, dass bei der Frage, wer nächstes Jahr wieder dabei ist keine Hand unten blieb. Und dabei haben wir noch gar nicht entschieden ob es noch einmal Flachau oder eine anderer Ort ist. Hauptsache es ist wieder Sandokan.

Osu
Michael Bartsch
2. Dan

 
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