Informationen


Bekleidung:

San-Do-Karate wird üblicherweise barfuß in einem weißen Gi (Karate – Anzug) mit einem weißen oder farbigen Obi (Gürtel) ausgeübt.
Anfänger können in den ersten Wochen selbstverständlich auch mit normaler Sportkleidung am Training teilnehmen.
Einen Gi, Pullis, T-shirts, Kappen usw. mit Vereinslogo kann man über den Verein käuflich erwerben. Frage einfach Deinen Trainer nach den Preisen.

Fachchinesich:
.....oder besser gesagt Japanisch.

Die Anweisungen, Kommandos, Namen der Techniken, Grundstellungen, Partnerübungen (=Kumite) und Formtraining (=Kata), werden im Training üblicherweise teils in japanischer Sprache gegeben. Anfänger tun sich hierbei natürlich zunächst schwer. Aber keine Angst, durch die ständigen Wiederholungen lernt man die Ausdrücke sozusagen unbewußt und "wie von selbst".

Eine Trainingsstunde und die Graduierungen:

Das Training beginnt, indem sich die Karate-Schüler in der Reihenfolge ihrer Gürtel-Graduierungen vor dem Karate-Lehrer aufstellen. Die Reihenfolge von rechts nach links: Schwarzgurte (DAN-Grade), Braungurte (1.-3. Kyu)Violettgurte (4./5. Kyu), Grüngurte (6. Kyu) Orangegurte (7. Kyu),Gelbgurte (8. Kyu), Weißgurte (9./10. Kyu) und die "Neuen"in normaler Sportkeidung.

Den Karate-Schüler nennt man KOHAI. Die schon etwas "älteren" Schüler bis Braungurt tragen die Bezeichnung SEMPAI. Die Meister im KarateDo, Schwarzgurte ab 1. DAN, nennt man SENSEI. Karate-Großmeister, Schwarzgurte ab 5. DAN, führen den Titel SHIHAN. DerGroßmeister bleibt aber trotzdem der SENSEI für alle seine Schüler. Hierin spiegelt sich der Begriff der Lehrer-Schüler Beziehung wieder.

Zu Beginn desTrainings wird gemeinsam mit geschlossenen Augen und ruhiger, rhythmischer Atmung in einer Kniesitz-Haltung (=Seiza) meditiert (Mokuso). Wir nutzen diese Zeit, um uns zu sammeln und vom täglichen Allerlei Abstand zu nehmen. Nach der Verbeugung alsGruß (=Rei) folgt eine wirbelsäulengerechte Aufwärmgymnastik. In unserem Verein (=Dojo) Sandokan nach neuesten, wissenschaftlichen und auch medizinischen Erkenntnissen und zur Vorbereitung von Körper & Geist.

DOJO heißt: DO = Weg und JO = Ort.

Gürtelprüfungen:

Derzeit werden bei uns halbjährlich Gürtelprüfungen abgehalten. Es können alle Farben (weiß bis einschl. schwarz) von mir geprüft werden. Die Voraussetzungen können die Schüler im Prüfungsprogramm nachlesen. Diejenigen meiner Schüler, die den schwarzen Gürtel tragen, haben ebenfalls eine Prüferlizenz und dürfen Schülergrade prüfen. Zum Thema Gürtelprüfung gibt's einObi-Buch, in dem alles wissenswerte drinsteht.

Weitere Aktionen & Aktivitäten:

Regelmäßig finden Wochenendlehrgänge, Lehrgespäche zwischen Lehrer und Schüler (=Mondo), Dokusan und Shoken statt. Die Aktivitäten reichen weiter bis hin zu Urlaubs-Lehrgängen (bspw. Spanien, Mallorca, Türkei, Kreta, Ägypten oder Xanten).

Für die Kinder und Jugendlichen organisieren wir jedes Jahr einen extra Wochenendlehrgang und einen Bonsai-Cup, welcher das Miteinander üben im Sinne von "Kreativ-Karate" der Kinder und Jugendlichen fördert und nicht zum "messen" oder sogar" besiegen" beiträgt.

Die Geselligkeit kommt bei uns selbstverständlich auch nicht zu kurz: Sommerfest, Abschlußfeier, Familientag, Kinderwanderung und weitere spontane Zusammenkünfte prägen den starken sozialen Zusammenhalt in unserem Verein Sandokan.

So, das soll mal für's Erste reichen. Wer jetzt mehr wissen will, sollte sich auf die Socken machen und sich unser Training anschauen oder auch gerne direkt mitmachen. Nur dann kann man eigentlich mitreden. Sicher findet sich auch in Deiner Nähe ein Karate Do-Dojo. Für weitere Infos Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und ich helfe Dir weiter.

Für alle weiteren Vorschläge, Anregungen, Wünsche, Kritiken, Hinweise, Tipps und und und bin ich natürlich dankbar.


OSS

... das bedeutet 'Tschüss' oder 'Guten Tag', je nach dem. Ein Wort mit einer großen und vielfältiger Bedeutung.

 
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